Als Selbstständige hast du zig Rollen gleichzeitig und deine To-Do-Liste wird mehr und mehr. Kund:innen, Buchhaltung, Marketing, Akquise – und nebenbei noch das Leben. Kein Wunder, dass Priorisierung sich manchmal unmöglich anfühlt.
Die Zeit rennt und du verlierst manchmal den Überblick und das Gefühl für das, was JETZT wichtig ist. Alles fühlt sich gleich wichtig an. Wie gelähmt guckst du auf dein Notion-Board, deine Trello-Liste oder in deine Erinnerungs-App und weißt – obwohl alles glasklar notiert ist – immer noch nicht, womit du jetzt startest. Warum das so ist und was dir hilft, erfährst du in diesem Blogartikel.
Kurzantwort: Zum Priorisieren in Stresssituationen hilft es, kurz Pause zu machen und sich mit dem eigenen Gefühl zu verbinden. Dabei hilft dir Hypnose. Anschließend schreibst du, wenn nicht schon erledigt, alle Aufgaben auf und überlegst dir dann, welche Aufgabe dich deinem Ziel näher bringt und setzt sie um. Alles weitere an Organisation und Strukturierung kann zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden
Womit fängst du an, wenn du Prioritäten setzen willst?
Wenn nichts mehr geht, du dich überlastet fühlst und keine klare Entscheidung mehr treffen kannst, dann gehe einen Schritt zurück. Das klingt erstmal komisch, weil wir ja voran kommen wollen. Aber dafür braucht es einen klaren Kopf. Wenn du mitten im Gefühl der Überforderung steckst, bringen dir Tipps zur besseren Strukturierung meist wenig. Das hat erst einmal gar nichts damit zu tun, dass du nicht priorisieren kannst, sondern es kommt daher, dass dein Gehirn gerade keine Kapazität für Entscheidungen hat.
Schau’ erstmal, was hinter dem Gefühl der Überforderung steckt. Wo spürst du das im Körper? Bist du unruhig, kribbelig, rasen die Gedanken, spannt der Kopf, kannst du schlecht atmen? Einfach erst einmal wahrnehmen, was da ist. In diesem Blogartikel teile ich, wie du mit deinem Gefühl in Kontakt kommen kannst.
Dann guck im nächsten Schritt, was dich vom Stesslevel 10 ein bis zwei Stufen runter bringt. Vielleicht etwas trinken? Kurz bewegen und alles abschütteln?
Du kannst auch Hypnose nutzen, um mit deinem Gefühl in Kontakt zu kommen. Denn häufig geht es gar nicht um die Aufgabe an sich, sondern dahinter liegt noch viel mehr. Angst zu versagen? Unsicherheit, wie du Dinge am besten umsetzt? Widerstand, weil du die Aufgabe vielleicht gar nicht machen willst und dich durch quälst? Zum Anti-Aufschieben und Gefühle erkunden, erhältst du in meinem 1:1 Hypnose-Coaching Audio-Hypnosen, die dich durch diese Situationen begleiten.
Was machest du, wenn du wieder mit dir verbunden bist?
Wenn du wieder Kontakt zu dir hast, gucke, was dein einer (!) nächster Schritt ist.
Vielleicht hast du schon eine Liste mit allen To-Do’s, vielleicht ist der Kopf auch noch voll mit Gedanken. Dann schreib alles auf, was dich beschäftigt. Nimm dir 10 Minuten Zeit und schreib alles auf, was zu tun ist. Ich mache das meistens auf Papier oder Post-It’s. Schreiben hilft dabei, den Kopf leer zu bekommen. Alles Wichtige ist notiert und kann nicht mehr verloren gehen.
Du kannst – muss aber nicht – dabei schon in Kategorien denken. Zum Beispiel Kundinnenprojekt A,B,C, Buchhaltung, Instagram, Haushalt, Freundschaften, Beziehung etc. Vielleicht ist es für dich auch einfach alles ungefiltert und unsortiert loszuwerden. Was immer für dich funktioniert: Hauptsache, alles ist irgendwo festgehalten!
Wenn alle Aufgaben notiert sind, fragst du dich nach deinem Ziel. Als Selbstständige vermutlich an erster Stelle: Geld verdienen.
Anschließend sortierst du nach Dringlichkeit. Was ist heute wichtig, damit es morgen leichter wird und du deine wichtigste Aufgabe erledigen kannst? Was muss als erstes bearbeitet werden? Welche Deadline muss eingehalten werden?
Wie findest du wieder einen Fokus im Aufgabenchaos?
Um dich zu fokussieren und gegebenenfalls neu zu planen, schätze ab, wie lange du für die einzelnen Aufgaben brauchst. Wenn du dir unsicher bist: tracke eine Zeit lang deine Arbeitszeiten. Plane dir zusätzliche Pufferzeiten ein. Irgendwas kommt immer dazu! Auf diese Weise bist du vorbereitet.
Du kannst dich auch fragen: „Was würde ich sofort streichen, wenn ich wüsste, dass niemand böse wird?“ Braucht es Grenzen: zu Kundinnen, deinen Arbeitszeiten oder neuen Ideen gegenüber?
Auch dabei kann Hypnose wunderbar unterstützen. Meine Klientinnen haben alle ihren ganz eigenen Schutz entwickelt, der sie in solchen Situationen begleitet. Auch die Frage, warum Grenzen setzen manchmal so schwer fällt, kann in Hypnose wunderbar bearbeitet werden.
Anschließend kannst du dir überlegen, ob und wenn ja, was du von deiner Liste streichen willst und dein Planungssystem auf den neuesten Stand bringen. Auch bei dieser Entscheidung hilft Hypnose, um evtl. Blockaden und Glaubenssätze wie “Alles ist wichtig!” oder “Ich muss das alles selber machen.” zu finden und aufzulösen.
Fazit: Wie hilft dir Hypnose bei der Priorisierung?
Im Akut-Modus nimmst du dir erstmal einen Moment Zeit für dich. Das lohnt sich, denn statt wahllos irgendwas zu machen, guckst du, was dich gerade aufhält. Im nächsten Schritt schreibst du, wenn nicht schon passiert, alle To Do’s auf und überlegst dir dann, was dich einen Schritt weiter an dein Ziel bringt. Was ist jetzt gerade oder mit Blick auf morgen wichtig? Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Such dir eine Sache raus, die sich heute richtig anfühlt. Und fang da an. Wenn wieder etwas Luft ist, kannst du dir alle Aufgaben anschauen und ggf. neu sortieren oder streichen. In allen Schritten kann dich Hypnose unterstützen: beim Gefühle erkunden, Grenzen setzen, herausfinden, was dich überhaupt zurückhält bestimmte Aufgaben zu erledigen und Glaubenssätze aufspüren, die dich davon zurückhalten Entscheidungen zu treffen und ggf. Aufgaben loszulassen.
Du arbeitest solo und kennst dieses Gefühl der Überforderung gut? Schreib mir gerne, was bei dir funktioniert – oder was gar nicht. Ich bin gespannt.